Bürgersender oeins zeigt: LokalLesung!



Schriftstellerei in und um Oldenburg - Wolfgang Wulf stellt bei oeins Autorinnen und Autoren vor

 

Der Oldenburger Bürgersender oeins mit seinem Radio- und Fernsehprogramm bietet ein wichtiges Forum für die Menschen in unserer Region. Sowohl im Bereich der Medienpädagogik wie aber auch als Medium für zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer ist oeins ein unverzichtbarer Teil der Oldenburger Medienszene.Seit Juni 2016 gibt es beim Oldenburger Bürgersender oeins-Fernsehen ein neue Sendereihe. Der Titel heißt: LokalLesung.

Dabei werden Autorinnen und Autoren in und um Oldenburg vorgestellt, die dann auch aus ihren Werken vorlesen. Moderiert wird die Sendung von Wolfgang Wulf, Redakteurin ist Sabine Molitor von oeins. Die Sendungen werden in einem Lokal aufgezeichnet, dem 'Mephisto' am Artillerieweg in Oldenburg. Daher auch der Titel der Sendung.

Jede bisherige Sendung ist in der Mediathek des Lokalsenders oeins zu sehen (www.oeins.de)

 

Wolfgang Wulf im Gespräch mit Elisabeth Drab (Foto: Rolf Glöckner)

Ab Mittwoch, dem 11. Oktober 20172, ist Elisabeth Drab, Lyrikerin aus Oldenburg, in der bereits 15. Ausgabe der LokalLesung zu sehen. Durch die Verwendung kunstvoller lyrischer Formate wie dem Sonett ist es ihr gelungen, beeindruckende Werke zu schaffen. Mit von ihr so genannten "Großgedichten" wie dem Sonettenkranz "Windwechsel" oder dem neuen Gedichtband "TageKleider" hat sie sich einen über Oldenburg hinaus anerkannten Namen gemacht. Bemerkenswert ist auch ihr literarischer Jahresbegleiter "Konkret verdreht im Alphabet".


Elisabeth Drab trägt ihre vertonten Gedichte vor (Foto: Rolf Glöckner)

Elisabeth Drab vertont einen Teil ihrer Gedichte. Diese beeindruckende Autorin stellt Wolfgang Wulf in dieser Sendung vor, wobei er besonders auf die Art und Weise eingeht, wie sie ihre Werke erschafft. Er stellt aber auch das Engagement vor, mit dem Elisabeth Drab bei ihrer beruflichen Tätigkeit als Lehrerin an einer Berufsschule versucht, kultureller Bildung einen Stellenwert bei den Schülerinnen und Schülern zu verschaffen.

 

Ilka Silbermann, Autorin aus Ostfriesland, ist im Sepember 2017 Gast bei Wolfgang Wulfs Fernsehsendung "LokalLesung" gewesen. Im Gespräch mit ihr stellt er diese Schriftstellerin vor und sie liest aus ihrem Erzählband "Meines Mannes Rippe ... die bin ich", in dem sie humorvolle aber auch nachdenkliche Erlebnisse aus ihrem Leben darstellt.


 

 

 

 

Wolfgang Wulf im Gespräch mit Ilka Silbermann (Foto Frerich Ihben)

In ihrem zweibändigen Roman "Eigentlich Prinzessin" schildert sie eindrucksvoll das Leben einer verwitweten Mutter in den Nachkriegsjahren, die eine Liäson mit einem Adeligen eingeht, was zu weitreichenden Folgen führt. Aus dieser gefühlsbetonten, zugleich aber auch nachdenkenswerten und spannenden Geschichte liest sie in der Sendung ebenfalls vor.

Für diese Sendung wurden Außenaufnahmen in Bensersiel gemacht, wo eine der vorgestellten Erzählungen von Ilka Silbermann ihren Entstehungsort hat.



Im August 2017 war Sylvia Didem Gast bei Wolfgang Wulf. "Eine ganz großartige Sendung",so empfanden die Zuschauer die Aufzeichnung der „LokalLesung“ des Oldenburger Bürgersenders oeins mit der Oldenburger Autorin Sylvia Didem. Sylvia Didem hat sich mit einer Science Fiction Trilogie einen Namen in der Literatur-Szene gemacht. Sie bestach in der Sendung durch ihr fundiertes physikalisches Wissen und ihre Erzählkunst. In ihren Büchern lässt sie vor allem Frauen als Heldinnen auftreten und stellt die Frage, „was wäre wenn“ es durch eine Zeitreise anders in der Menschheitsgeschichte gelaufen wäre.

Sylvia Didem erläutert ihr literarisches Vorgehen im Gespräch mit Wolfgang Wulf

Foto von Ilka Silbermann


Das Ehepaar Ingrid und Frerich Ihben aus Ostfriesland war Gast im Juni 2017 bei Wolfgang Wulf.

Ingrid und Frerich Ihben im Gespräch mit Wolfgang Wulf (Foto Rolf Glöckner)

Ingrid Ihben ist bekannte Kinderbuchschriftstellerin. In ihrem neuesten Buch hat sie die Figur "Tuffeltaffel" erfunden. Aus dessen Erlebnissen las sie vor. Ihr Ehemann, Frerich Ihben, hat sich einen Namen mit historischen Erzählungen aus Ostfriesland gemacht. Er stellte seinen Roman "Weit weg ist so nah" vor, eine Geschichte über die Moorkolonisation in Ostfriesland. Dabei wurden auch Außenaufnahmen aus Großefehn vom Arbeiten und Leben aus dieser Zeit gezeigt.

Im Mai 2017 war Annika Bühnemann Gast bei Wolfgang Wulfs Fernsehsendung „LokalLesung“. 

Annika Bühnemann und Wolfgang Wulf bei der LokalLesung (Foto: Alexandra Schwarting)

Annika Bühnemann hat sich nicht nur als erfolgreiche Autorin sondern auch als Bloggerin in den sozialen Netzwerken im Rahmen der Unterstützung von Nachwuchsautorinnen und -autoren einen Namen gemacht hat. Wolfgang Wulf ist im Gespräch mit Annika Bühnemann auch auf diesen Aspekt eingegangen. Vor allem jedoch las sie aus ihren Büchern vor und erläutert ihre Arbeitsweise.


Bei der LokalLesung von Wolfgang Wulf im April 2017 wurde Florian Gerlach vorgestellt. 

Florian Gerlach bei einer Lesung (Foto: Rolf Glöckner)

Florian Gerlach gibt in der Sendung einen Überblick über sein Schaffen und liest aus seinen Werken. Gerlach ist ein Autor, der sich dem Genre Thriller und Spannung verschrieben hat, dessen sprachliche Gestaltung in seinen Texten dabei zudem außergewöhnlich eindrucksvoll ist.


Titel der Anthologie

In der Märzausgabe 2017 der „LokalLesung" stellte Wolfgang Wulf die Anthologie zum Thema „Frieden, Glück, Heimat“ vor, die vom Leseforum Oldenburg herausgegeben worden ist. Fünf Mitglieder des Leseforums lesen ihre Texte vor. Dabei beantwortet Mitautor Axel Berger als einer der Initiatoren der Anthologie Fragen zum Zustandekommen des Leseforums, dessen Arbeit, der Anthologie und zum Anliegen des Werkes. In der Sendung werden neben ihm auch Anita Jurow-Janßen, Norbert Arzberger, Marlies Peters und Ilka Silbermann ihre Texte aus der Anthologie präsentieren.

 

Auf dem Foto sind von links nach rechts Axel Berger, Anita Jurow-Janßen, Norbert Arzberger, Marlies Peters, Ilka Silbermann und Wolfgang Wulf zu sehen (Foto privat)

 

Regine Kölpin (Foto : Kölpin)

Ein besonderer Gast ist bei der Februarausgabe 2017 von Wolfgang Wulfs Fernsehsendung „LokalLesung“ zu sehen gewesen. Dies ist Regine Kölpin, bekannte professionelle Schriftstellerin aus Friesland.

Wulf stellt die Autorin vor, die fast 30 Romane sowie zahlreiche Kurzgeschichten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche geschrieben hat. Sie liest dabei u.a. aus ihrem Roman "Die Lebenspflückerin", dem ersten Band einer Trilogie um die Hebamme Hiske Aalken, einer historischen Krimireihe, die inzwischen eine Auflage von mehr 10.000 Exemplaren erreicht hat und im Mittelalter in ihrem Heimatort Neustadtgödens spielt. 

Regine Kölpin mit Wolfgang Wulf bei der Aufzeichnung in der Gaststätte Mephisto (Foto: Seipelt)

Die Autorin wurde mehrfach ausgezeichnet. Regine Kölpin ist verheiratet, hat fünf erwachsene Kinder und zwei Enkel und steht gerne gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Musiker Frank Kölpin, mit ihren musikalischen Leseprogrammen auf der Bühne. Sie führt auch historische Stadtführungen in Jever durch. Regine Kölpin ist Mitglied in der Europäischen Autorenvereinigung “Die Kogge”, im Verband Deutscher Schriftsteller, bei Delia, bei Homer und bei den Mörderischen Schwestern.

 

Regine Kölpin mit der für die Sendung verantwortlichen oeins-Redakteurin Sabine Molitor und Wolfgang Wulf (Foto Fuhlrott)

Kölpin gibt auch Anthologien heraus und leitet Schreib-workshops. Sie führt zudem historische Stadtführungen in Jever und Neustadtgödens durch.







In der Januar-Ausgabe 2017 von Wolfgang Wulfs Fernsehsendung „LokalLesung“ war die Oldenburger Autorin Inge Merkentrup als Gast eingeladen, die vor gerammelt voller Kulisse aus ihren Büchern vorlas.

Inge Merkentrup nach der Aufzeichnung

Nahezu 30 Gäste waren zur Aufzeichnung gekommen. Inge Merkentrup stellte Texte aus ihren Veröffentlichungen vor, vor allem aus ihrem letzten Roman, in dem Inge Merkentrup etwas Außergewöhnliches ausprobierte. Sie führt die drei starken Frauenpersönlichkeiten Charlotte von Stein, Rosa Luxemburg und Ingeborg Bachmann aus drei Jahrhunderten zusammen und lässt sie im Garten von Charlotte von Stein gemeinsam Tee trinken. Bezeichnenderweise trägt das Buch den Titel „Charlotte von Stein lädt zum Tee“. Bei ihrem fiktiven Gespräch reden die drei Frauen über Alltägliches, Kultur, Liebe und Krieg.

 

Im Dezember 2017 ist eine außergewöhnliche LokalLesung im Mephisto am Artillerieweg aufgezeichnet worden. „WeihnachtsLesung“ hieß das Motto der Dezemberausgabe von Wolfgang Wulfs Sendung „LokalLesung. Vier Autorinnen und Autoren präsentierten in dieser Aufzeichnung Weihnachtliches.

 

Rolf Glöckner, Wolfgang Wulf und Elisabeth Drab bei der WeihnachtsLesung

Geschichten von Rolf Glöckner, Hanna Seipelt und Florian Gerlach wurden vorgestellt. Wolfgang Wulf trug dabei die Erzählung von Hanna Seipelt vor, die selbst aus Krankheitsgründen nicht vorlesen konnte. Der Text findet sich auch in der Anthologie „Frieden, Glück, Heimat“ wieder, die das Oldenburger Leseforum jetzt als Buchveröffentlichung herausgegeben hat. Musikalisch ein- und ausgeleitet wurden die Lesungen durch Elisabeth Drab mit kurzen Instrumentalstücken und ihrer eindrucksvollen Lyrik. Wolfgang Wulf führte in gewohnter humorvoller Weise durchs Programm. Vor zahlreichem Publikum in der Oldenburger Gaststätte „Mephisto“ wird ein besinnlicher und vergnüglicher Abend präsentiert.


Manfred Brüning (Foto: Brüning)

In der fünften LokalLesung aus dem November 2016 stellte Wolfgang Wulf den Krimi-Autoren Manfred Brüning im Fernsehen des Oldenburger Bürgersenders Oeins vor. Der ehemalige Pastor hat in seinem Ruhestand angefangen, sich dem Genre Krimi zu widmen und inzwischen drei Romane vorgelegt, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Der erste, „Gnadenlose Engel“, ist bereits in der 6. Auflage gedruckt worden. Sie spielen alle in Oldenburg, wo das Team um Hauptkommissar  Adi Konnert knifflige Fälle zu lösen hat. Die literarisch gut geschriebenen Krimis sind spannend und sorgfältig recherchiert, wobei Brünings christliche Auffassung sich in seinen Texten wiederfindet. In der Sendung liest Brüning aus seinen drei Werken und in zwei Video-Einspielungen stellen Wolfgang Wulf und Manfred Brüning zwei bemerkenswerte Orte in Oldenburg vor, die in den Romanen eine wichtige Rolle spielen.


Die vierte LokalLesung fand im Oktober 2016 mit Rolf Glöckner statt, der die Zuschauerinnen und Zuschauer in seine fantastische Spiegelwelt führte.

 

Rolf Glöckner mit dem Titel seines Buches 'Der Kristallkrieg' (Foto: Glöckner)

Rolf Glöckner hat bislang drei Fantasy-Romane geschrieben, die in den ‚Spiegelwelten' spielen. Der vierte erscheint gegenwärtig. Glöckner lässt seine beiden Helden, ein Geschwisterpaar, abenteuerliche Reisen in ferne Universen unternehmen, in denen sie auf fabelhafte Wesen treffen. Er liest aus seinen drei Romanen vor und zeigt in einer Video-Einspielung aber auch, wie er sein Hobby, die Astronomie, nutzt, um zu seinen Geschichten zu kommen.

  

 

Helmuth Meinken während seiner Paddel-Stadtführung auf der Haaren (Foto: Wulf)

Im September 2016  wurde Helmuth Meinken vorgestellt, der vor allem durch seine Stadtführungen in Oldenburg bekannt ist. Ausschnitte von seinen Stadtführungen am Stau als Staubuttjer und mit Paddelbooten auf der Haaren wurden in der Sendung eingespielt. Im Mittelpunkt standen jedoch seine Oldenburgischen Geschichten für starke Nerven: "Mörder, Henker, Spökenkram". Es handelt sich um mehr oder weniger wahre Berichte aus der Oldenburger Kriminalgeschichte.

 

Hanna Seipelt (Foto: Seipelt)

Im August 2016 war Hanna Seipelt, die sich durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen bereits einen bekannten Namen gemacht hat, Gast bei Wolfgang Wulf. 

 

Im Mittelpunkt standen ihre "Neuen Oldenburger Sagen", die ihrer Phantasie entstammen. Gegenstand dieser Erzählungen sind jeweils aber immer konkrete Wahrzeichen aus Oldenburg, die sie als Ausgangspunkt ihrer Geschichten genommen hat. In der Sendung stellten Wolfgang Wulf und Hanna Seipelt drei dieser sehenswerten Orte in Einspielungen vor.

 

Aufnahmen in der Oldenburger Innenstadt (Foto: Fuhlrott)


Hanna Seipelt las aus ihren neuen Sagen vor, man erfährt einiges über sie als Person und sie berichtet auch, was das Leseforum in Oldenburg ist, das sie mit ins Leben gerufen hat.

 

Die erste Sendung der LokalLesungen ist am 2. Juni 2016 in der Gaststätte Mephisto, Artillerieweg, öffentlich aufgezeichnet worden.

 

Axel Berger und Wolfgang Wulf während der ersten LokalLesung im Mephisto (Foto: Glöckner)

 

Das Team von oeins beim Aufzeichnen (Foto: Glöckner)

Als erster Autor wurde Axel Berger dort vorgestellt, der sich mit seinen drei Oldenburg-Krimis schon einen Namen in der Szene gemacht hat. Aber auch durch ein Kinderbuch ist er bekannt geworden.



Zu sehen sind alle Sendungen jederzeit auf der Homepage von oeins unter der Rubrik Mediathek. (www.oeins.de)